Erasmus +

Für die Teilnahme an dem zweijährigen Erasmus+ Projekt “On the way to the European job market - a chance and challenge for young Europeans” konnten in Bremen, Deutschland, die folgenden Firmen gewonnen werden:

BEGO www.bego.com
hanseWasser Bremen gmbH www.hansewasser.de
die Stadtwerke Bremen (swb) www.swb-gruppe.de.

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Februar 2018: Mit Erasmus nach Sizilien!

Endlich war es so weit. Am 10. Februar 2018 morgens in aller Frühe konnten unsere acht Schülerinnen und Schüler sowie zwei Lehrer*innen zur ersten Fahrt nach Sizilien aufbrechen.
Von Düsseldorf flogen wir alle gemeinsam in knapp 3 Stunden nach Catania, wo  wir einen Tag blieben. Am Sonntag besichtigten wir bei sonnigem Wetter die Altstadt Catanias, ein Museum in der Burg und das „Antifeatro“, um am Abend mit dem Bus über den Flughafen, wo die polnischen Austauschschüler*innen und ihre Begleiter*innen hinzustiegen, nach Gela zu fahren.
Von Sonntagabend bis Sonnabendmorgen hielten wir uns nun in Gela auf. Die Schülerinnen und Schüler, die ganz aufgeregt waren, wurden von ihren Gasteltern und deren Kindern wärmstens empfangen und abgeholt.
Den Montag verbrachten alle gemeinsam in der Schule. Es wurden die in den Heimatländern produzierten Logos und die Slogans vorgestellt. Mit Hilfe eines kleinen Programms, das die Schülerinnen und Schüler über ihre Smartphones aufrufen konnten, konnten die Teilnehmer über das Logo bestimmen, das ihrer Meinung nach am besten die Identifikation mit dem Projektthema darstellt.
Am Freitag vertieften die Schülerinnen und Schüler ihre Freundschaften, indem sie mit Hilfe von zuvor erarbeiten Fragen mehr über ihre Zukunftswünsche, ihre Berufswünsche, Ausbildungsaussichten und ihre Kompetenzen herausfanden. Dazu haben sie Plotagon benutzt, ein Programm, mit dem unsere polnischen Kolleginnen und ihre Schülerinnen und Schüler bestens vertraut sind.
Das Besuchsprogramm wurde dank unserer italienischen Kolleg*innen sehr abwechslungsreich gestaltet. Nur das Wetter spielte leider nicht immer mit.
So besichtigten wir Ausgrabungsstätten, die griechische Mauer und die Bäder in Gela, das örtliche Museum. Wir erhielten so einen Einblick in die Geschichte Gelas und die Besiedelung durch die Griechen über 2000 Jahre zuvor. 
Vom Bürgermeister der Stadt wurden wir in das Rathaus eingeladen, wo wir über die aktuelle Situation in Gela informiert wurden.
Wir fuhren nach Arcireale, wo uns ein toller Karnevalsumzug  erwartete.
In der Mitte unseres Aufenthalts nahmen wir an einer Betriebsbesichtigung der nahegelegenen Raffinerie der ENI teil. Wir wurden umfangreich über  die Bedeutung der Energiegewinnung durch Gas und Öl, aber auch über die Zukunftsausrichtung auf „green energy“ informiert. Der Präsident Maurizio Mazzei der Raffinerie in Gela hatte sich Zeit für uns genommen, weil er das Projekt sehr schätzt, wie er uns mitteilte. Wir nahmen einen Einblick in die Überwachungsterminals, von denen aus  die Abscheidung des vor der Küste geförderten Rohöls in Gas, Wasser und Öl gesteuert wird. Wir konnten sehen, welche Bedeutung diese Firma für die Entwicklung der Region hat. Die Raffinerie ist ein wichtiger Arbeitgeber für die Einwohner Gelas. Am Ende waren die Schülerinnen und Schüler bei der Betriebsfeuerwehr, die im Fall der Fälle immer bereit steht und ihre Einsätze wöchentlich üben muss. Wie das geht, durften unsere Schülerinnen und Schüler auch mal ausprobieren.
Am Freitagabend kamen wir noch einmal alle zusammen, Lehrer*innen, Schülerinnen und Schüler und alle (Gast-)Eltern. Die Plotagons wurden präsentiert. Es fanden eine kleine Theateraufführung und eine musikalische Darbietung statt (Video). Abschließend gab es ein tolles Buffet, das die Eltern mitgebracht hatten. Und für die Jugendlichen gab es eine Party. In ausgelassener Stimmung feierten sie bis spät in den Abend.
Am Samstagmorgen, den 17.02.2018, hieß es dann Abschied nehmen. Und es kullerten mächtig Tränen. „Erst war es ganz komisch mit den anderen und dann ging alles so schnell. Jetzt sind wir richtig befreundet mit allen“, dieser Meinung waren die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler.
Der Austausch war ein voller Erfolg. Er hat dazu geführt, dass junge Menschen aus vier europäischen Ländern einander näher gekommen sind. Kulturelle Unterschiede werden als Bereicherung wahrgenommen, über die sozialen Medien bleiben die Jugendlichen weiterhin in Kontakt und vertiefen ihre Englischkenntnisse und Freundschaften. Wir freuen uns alle gemeinsam auf unser nächstes Treffen in Delft, Holland, Anfang November 2018.

Die erste Phase der Aktivitäten ist abgeschlossen

Die Videos, in denen die Schülerinnen und Schüler sich, ihr Wohnumfeld und ihre Heimatstadt Bremen vorstellen, wurden im November gedreht und im Dezember 2017 bei make media in Bremen geschnitten und mit Ton unterlegt.
Im Januar 2018 haben die Schülerinnen und Schüler unter Mithilfe von Frau Werner (Kunstreferendarin an der Oberschule am Waller Ring) und Frau Kollarcyzk (Masterabsolventin in "Digitale Medien") Logos und Slogans entwickelt. Diese werden nun allen Beteiligten in Gela, Sizilien, 
beim ersten Schüleraustausch nach Italien vom 10.02. bis 17.02.2018 vorgestellt.
Es wartet ein tolles Programm auf alle Schülerinnen und Schüler. Das reicht vom Besuch der griechischen Mauer in Gela über den Karneval in Catania bis zu schulischen Veranstaltungen und Betriebsbesichtigungen.

On the way to the European job market - a chance and challenge for young Europeans

"On the way to the European job market - a chance and challenge for young Europeans" so heißt das Erasmus+ Projekt, an dem folgende Schulen beteiligt sind: Die Oberschule am Waller Ring in Bremen (als Koordinator), das Grotius College in Delft (Holland), das IS ESCHILO in Gela (Italien) und das Gimnazjum nr11 w Olsztynie in Olstyn (Polen).

Das Projekt hat zum Ziel die Englischkenntnisse und IT-Kompetenzen von Schüler*innen im Alter von 14 bis 16 Jahren auszubauen, damit sie verbesserte Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben. Sie können Europa als Chance und Herausforderung erfahren, weil sie die Diversität, die Kulturen, die Traditionen, die anderen Schulen und Firmen sowie Berufsbilder durch die wechselseitigen Besuche erleben werden. Die teilnehmenden Schüler*innen sind Gäste, wenn sie wegfahren, und Gastgeber, wenn sie Schüler*innen aufnehmen. So können sie sich, ihre Zukunftswünsche und Berufsvorstellungen kennenlernen. 

Das will alles vorbereitet werden. Daher sind acht Lehrer*innen aus Holland, Deutschland und Italien nach Polen gefahren, um an einem ersten Arbeitstreffen mit polnischen Kolleginnen teilzunehmen.

Es ging um folgende Themen:

  • Austausch darüber, wie Berufsorientierung in den unterschiedlichen Ländern und Bildungssystemen unterstützt wird. 
  • Planung des Schüleraustauschs (im Februar treffen sich 24 Schüler*innen auf Sizilien (Italien). 
  • Festlegung, wie sich die Schüler*innen vorstellen werden (durch dreiminütige Videos und Interviews in englischer Sprache).

  • Strategien, Firmen dafür zu gewinnen an dem Erasmus+ Projekt teilzunehmen.
  • Planung des ersten Schüleraustauschs: das gegenseitige Kennenlernen durch Plotagon (animierte Videos), eine Betriebsbesichtigung, kultureller Austausch (Besuch historischer Stätten) und kulinarischer Genuss (Gelato & Pizza).

Um eine Basis für eine gute kollegiale Zusammenarbeit zu haben, mussten sich die Lehrer*innen kennenlernen. Sie wurden sehr freundlich mit einer Theateraufführung und Kuchen empfangen. In Danzig haben sie das Solidarnosc Museum besucht. Ohne die Solidarnosc Bewegung aus den 80ziger Jahren ist das heutige Polen nicht denkbar. Die Arbeiter auf den Werften haben für das Recht auf freie Gewerkschaften und für mehr Lohn gekämpft.

Auch die Danziger Innenstadt und die Altstadt Olstyns wurde erkundet. In Olstyn haben sie das Projekt der Schulbehörde und Vertretern der Stadt vorgestellt. Das Interesse an dem europäischen Projekt ist groß. 

Nach erlebnis- und arbeitsreichen Tagen sind nun alle dabei, die Arbeit in ihren Schulen fortzusetzen, denn es verbleiben nur noch 89 Tage bis zur Fahrt nach Gela am 11.02.2018.